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Gastbeitrag: Kunst vernetzt! Eine Zeitreise in die Epoche der Romantik

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Rund 150 Kinder aus 6 Hamburger Grundschulklassen durften im Rahmen des Projektes „Kunst vernetzt“ die MusikerInnen der Hamburger Symphoniker in der Laeiszhalle hautnah erleben.

Von Johanna Franz

Sechs Hamburger Grundschulklassen reisten gemeinsam mit den Hamburger Symphonikern und der Hamburger Kunsthalle ins 19. Jahrhundert zurück. Die TeilnehmerInnen des „Kunst vernetzt!“- Projekts beschäftigten sich auf spielerische und facettenreiche Weise mit der Musik und der Kunst dieser Zeit. Mit diesem sparten- und fächerübergreifenden Kooperationsprojekt entwickelten die beiden Kulturinstitutionen ein einmaliges Erlebnis für Schulklassen.

Die Zeitreise begann direkt nach den Schulferien. Mit speziell dafür erstellten Unterrichtsmaterialien beschäftigten sich die Kinder auf vielseitige Art und Weise mit der Epoche Romantik. Sie schrieben Fantasiegeschichten, tanzten zur Musik und verfassten Briefe an Mendelssohn und Tschaikowsky. Mit einem Besuch in der Hamburger Kunsthalle ging es weiter. Die SchülerInnen konnten reale Kunstwerke von Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge bewundern und Bilder im romantischen Stil selber zeichnen. Der Schulbesuch von ausgewählten Musikern der Hamburger Symphoniker war ein weiteres Highlight dieses Projekts. Die SchülerInnen konnten ihre zahlreichen Fragen direkt an die Profimusiker stellen und gemeinsam tief in die Welt der Musik eintauchen.

Inhaltlich zielten alle Vorbereitungen auf zwei berühmte Werke der Romantik, welche die Kinder in ihrem Probenbesuch in der Laeiszhalle live erleben konnten: Tschaikowsky´s Sinfonische Fantasie „Der Sturm“ und Mendelssohn`s Konzertouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt“.

Am 20.September um 12.30Uhr schließlich war es endlich soweit und die Laeiszhalle öffnete ihre Türen für 150 neugierige und aufgeweckte Kinder, die größtenteils noch nie in einem echten Konzertsaal gewesen waren. Nach einem halbstündigen Einführungsprogramm ging es gemeinsam in den 1. Rang des Großen Saales der Laeiszhalle. Nach einem freundlichen „Hallo“ des Dirigenten wurde es ganz leise im Saal und die Schüler lauschten gebannt der Musik zu Tschaikowsky`s „Der Sturm“. Eine rundum spannende und gelungene Zeitreise in die Epoche der Romantik. „Mir hat die Musik zu Tschaikowsky`s ‚Der Sturm‘ sehr gut gefallen und ich würde gerne noch mal an dem Projekt teilnehmen“, berichtet eine Schülerin zum Abschluss des Besuchs aufgeregt. Weitere Projekte sind bereits in Planung.

Die Autorin ist arbeitet in der Musikvermittlung der Hamburger Symphoniker.

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