Diskussion: Olympia in Hamburg – ja oder nein?

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Mittendrin ist das Online-Nachrichtenmagazin für den Bezirk Hamburg-Mitte. Auf unseren Seiten stellt ein junges Team von Redakteuren aktuelle und spannende Geschichten aus dem Herzen Hamburgs für unsere Leser zusammen.

Am Sonntag haben Hamburger die Wahl: Sollen 2024 Olympische Spiele in der Stadt ausgerichtet werden? Seit Monaten werben die Initiativen „Feuer und Flamme“ und „NOlympia“, um die Stimmen der Wähler. Welche Argumente haben beiden Seiten für und gegen die Spiele? Wir haben nachgefragt.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit den Kollegen von Mit Vergnügen Hamburg und STADTLICHH entstanden. Das Interview führten Max Scharff und Isabella David. 

Ein glasklares „Ja“ oder ein totales „no go“?

Wie klar sind die Fronten zwischen den Befürwortern und Gegnern einer Hamburger Olympia-Bewerbung? Kann Björn Walter von „Feuer und Flamme“ die Bedenken der Gegenseite nachvollziehen? Ist die Begeisterung für die Spiele für Ulf Treger von NOlympia verständlich?

Wer soll das bezahlen?

Olympische Spiele auszurichten kostet die Stadt Milliarden von Euro. Streit gibt es vor allem darüber, wie gut sich die genauen Kosten voraussagen lassen. Es stellt sich die Frage: Wer springt ein, wenn es mehr kostet? Wiegen die Chancen der Spiele die finanziellen Risiken auf?

Fehlt das Geld dann an anderer Stelle?

1.2 Milliarden Euro würde die Stadt mindestens in die Spiele investieren. Woher kommt das Geld? Warum steht es jetzt nicht zur Verfügung, um beispielsweise soziale Einrichtungen zu unterstützen? Wie sollen die Hamburgerinnen und Hamburger an den Spielen beteiligt werden?

Stadtentwicklung mit Olympia?

Durch die Olympischen Spiele soll auf dem Kleinen Grasbrook ein ganz neuer Stadtteil entstehen. Wie soll dieser Stadtteil aussehen? Wie viel Wohnraum soll hier entstehen – und wer kann sich diesen leisten?

Wird ganz Hamburg zum Gefahrengebiet?

Rund um die Spiele wird es in Hamburg hohe Sicherheitsvorkehrungen geben. Für Kritiker ist klar: Vor allem in den Bereichen um das Olympische Dorf und die Spielstätten können während dieser Zeit auch Grundrechte einschränkt werden. Auf welche Einschränkungen müssten sich die Hamburgerinnen und Hamburger während der Spiele einstellen?

 

Wie nachhaltig kann Olympia sein?

In Hamburg sollen die nachhaltigsten Spiele in der Olympia-Geschichte stattfinden. Wie lässt sich dieser Anspruch mit den vom Internationalen Olympischen Komitee vorgesehen Sponsoren für die Spiele vereinbaren?

Wir danken allen Beteiligten herzlich für die Zusammenarbeit an diesem Beitrag. 

Film & Schnitt: Soulkitchen GmbH
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Die andere Seite der Elbe auf der Veddel, in Wilhelmsburg, auf dem Kleinen Grasbrook, in Steinwerder, Waltershof, Finkenwerder und auf der Insel Neuwerk lässt hanseatische Tradition spürbar werden.

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